Rat der Gemeinden und Regionen Europas
 

Partnerschaftsgesuche aus Bolivien

Gemeinde Caquiaviri

Die bolivische Kommune Caquiaviri ist am Aufbau einer kommunalen Partnerschaft mit einer deutschen Kommune interessiert.

Die 14.570 Einwohner starke Kommune ist ca. 100 km von La Paz, dem Regierungssitz Boliviens, und ca. 50 km vom touristisch beliebten Titicacasee entfernt.

Die Landwirtschaft ist der wichtigste Wirtschaftszweig der Kommune: Neben Gerste und Kartoffeln werden noch weitere Gemüsesorten angebaut.

Darüber hinaus spielen auch der Tourismus und die Kultur eine nicht unwesentliche Rolle. Neben dem nahgelegenen Titicacsee und die für die Region bedeutsame Folklore, befinden sich in der Umgebung der Gemeinde mehrere Grabstellen aus der Vor-Inka-Zeit (Chullpares genannt). Für Freizeitaktivitäten stehen zwei Sportanlagen bereit.

 

Die Gemeinde Caquiaviri unterhält noch keine Partnerschaften mit europäischen Kommunen und möchte dies nun ändern. Das Ziel der Kommune ist es, ein kommunales Netzwerk aufzubauen, in welchem die beteiligten Gemeinden gemeinsam wachsen und verschiedene Projekte umsetzen können. 

Im Rahmen der künftigen Zusammenarbeit mit einer deutschen Kommune möchte die Kommune bei Themen wie die  

  • sanitäre Grundversorgung,
  • Bildung,
  • Gesundheit und
  • Produktionssysteme

kooperieren.

 

(Dezember 2017)

Gemeinde Santiago de Callapa

Die bolivische Kommune Santiago de Callapa ist am Aufbau einer kommunalen Partnerschaft mit einer deutschen Kommune interessiert.

 

Die  Kommune liegt auf einer Höhe von 3.797 m am Ufer des Flusses Río Desaguadero.

Die Landwirtschaft ist der wichtigste Wirtschaftszweig für die Kommune:

So werden vor allem Quinoa, Kartoffeln, Gerste, Luzerne und weitere Gemüsesorten kultiviert. Darüber hinaus spielt auch die Handwerkskunst eine besondere Rolle. Aus touristischer Sicht sind die zahlreichen Grabstellen aus der Vor-Inka-Zeit besonders interessant.

Bedingt durch die historische Entwicklung weist die Region einen hohen Anteil an indigener Aymara-Bevölkerung auf – so wird Aymara als Sprache neben Englisch an den Schulen unterrichtet.

 

Santiago de Callapa unterhält noch keine Partnerschaften mit europäischen Kommunen. Das Ziel der Kommune ist es, sich im Rahmen der Partnerschaft mit anderen Kommunen zu vernetzen. Insbesondere ist die Gemeinde Santiago de Callapa an einer Partnerschaft mit einer modernen, entwicklungsmäßig fortgeschrittenen Kommune interessiert, die ähnlichen geographischen Herausforderungen begegnet und die potentielle Best-Practice-Beispiele vorstellt.

Die Kommune erhofft sich mittels der kommunalen Partnerschaft Lösungen zu den Themen 

  • Wasserknappheit in Sanitäranlagen und
  • zur Entwicklung von Bildung, Gesundheit und Landwirtschaft zu finden.

(Dezember 2017)

 
 
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