Rat der Gemeinden und Regionen Europas
 

Partnerschaftsgesuche aus Senegal

Gemeinde Nyassia

Der Bürgermeister der Gemeinde Nyassia aus Senegal, die sich im Westen des Departments Ziguinchor befindet und zum gleichnamigen Arrondissement gehört, richtete an uns ein kommunales Partnerschaftsgesuch, in dem die Gemeinde Nyassia den Wunsch nach Aufbau der kommunalen Partnerschaft mit einer deutschen Gemeinde oder Stadt äußerte.

 

Nyassia erstreckt sich über eine Fläche von 278 km² und umfasst 25 Dörfer. Die Gemeinde verzeichnet laut der Volkszählung von 2011 eine Bevölkerung von 10.094 Einwohnern.

 

Das Klima von Nyassia entspricht der sudanesisch-guineischen Zone, mit dem Wechsel zwischen zwei Jahreszeiten: Regenzeit von Juni bis Oktober und Trockenzeit von November bis Mai. Den wichtigsten Tätigkeitssektor der Bevölkerung der Gemeinde stellt die Landwirtschaft dar. Der vorherrschende landwirtschaftliche Zweig ist der Reisanbau mit 71 Prozent des Gesamtanbaus. Außerdem gibt es in der Gemeinde einen unter Naturschutz stehenden Wald, der sich über 960 ha erstreckt. Somit spielt auch die Forstwirtschaft in der Wirtschaft der Gemeinde eine wichtige Rolle.

 

Bei der Gemeinde Nyassia bestehen noch keine kommunalen Partnerschaften. Gewünschte Bereiche der Zusammenarbeit mit der künftigen Partnerstadt sind Bildung, Management von Gebietskörperschaften, Gesundheitswesen, Landwirtschaft etc.

 

(09.12.2015)

 

Gemeinde Keur Massar

 

Eine weitere Gemeinde aus Senegal Keur Massar aus der Region Dakar ist ebenfalls auf der Suche nach einer kommunalen Partnerschaft mit einer deutschen Kommune. Die Gemeinde zählt rund 513.000 Einwohner.

 

Die wichtigsten wirtschaftlichen Aktivitäten von Keur Massar sind Handel und Verkehr. Die Entwicklung der Landwirtschaft ist auf einem durchschnittlichen Niveau. Die Gemeinde verfügt über 30 Grundschulen, vier Gymnasien und sieben Mittelschulen, in denen die Unterrichtssprachen Französisch, Englisch und Spanisch sind.

 

Keur Massar ist noch keine Partnerschaft eingegangen und erhofft sich von einer künftigen Partnerschaft, dass sie zur Entwicklung kommunaler Beziehungen in den Bereichen Kultur, Sozialwesen, Bildung, Sport und Wirtschaft beitragen kann.

 

(09.12.2015)

 
 
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