Rat der Gemeinden und Regionen Europas
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06.06.2016

Europe-Direct-Informationszentren besser aufstellen

Forderungskatalog der Europaministerkonferenz

Die Europaministerkonferenz (EMK) hat sich Ende April 2016 mit der Situation der Europe-Direct-Informationszentren (EDIC) in Deutschland befasst und mit einigen Verbesserungsvorschlägen an die EU-Kommission zu Wort gemeldet. Hintergrund der Aktion der EMK ist eine Konsultation der EU-Kommission zur Vorbereitung der Ausschreibung für die neue EDIC–Förderperiode 2018 bis 2023.

Die Europa-Direct-Informationszentren stehen für ein dezentrales Netz der Europainformation für die Bürger und Bürgerinnen in der EU. Europaweit gibt es 518 solcher Informationszentren. In Deutschland sind es 55, wobei häufig Kommunen die Träger dieser Einrichtungen sind.

Grundlage der Befassung der EMK mit diesem Thema war eine Umfrage zur Situation der EDIC in Deutschland, die einige interessante Einblicke hervorbrachte. Kurz zusammengefasst sind die EDIC unterfinanziert, leiden unter einem zu hohen Verwaltungsaufwand  hinsichtlich erforderlicher Dokumentationen, Berichtspflichten, Evaluierungserfordernissen und Förderanträgen zur finanziellen Unterstützung ihrer Arbeit, vermissen zielgruppengerechtere  Informationsmaterialien und beklagen die mangelnde Flexibilität der Kommunikationspräferenzen der EU-Kommission bezüglich einer eventuellen Berücksichtigung eigener Schwerpunkte vor Ort. Der vollständige Bericht über die Situation der Europe-Direct-Informationszentren kann hier abgerufen werden. Der daraus resultierende Beitrag der EMK zur Konsultation der EU-Kommission befindet sich hier.


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