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11.05.2016

Deutsch-französischer Dialog zum Thema Integration – Schlüsselrolle der Kommunen

18. Deutsch-Französischer Ministerrat

Die Förderung der Integration soll zu einem Schwerpunktthema des deutsch-französischen Dialogs werden und die Kommunen sollen dabei eine Schlüsselrolle spielen. Das ist der Kern des 18. Deutsch-Französischen Ministerrates, der am 7. April 2016 unter dem Vorsitz der Bundeskanzlerin und des französischen Staatspräsidenten in Metz tagte.

Und worum geht es konkret? Dies ist einem Bericht zu entnehmen, den die saarländische Ministerpräsidentin und Beauftragte für die Deutsch-Französischen kulturellen Beziehungen Annegret Kramp-Karrenbauer und der französische Außenminister Jean-Marc Ayrault vorgelegt hatten und der auf der Sitzung in Metz als Grundlage der Intensivierung der Zusammenarbeit angenommen wurde. Der Bericht mit dem Titel "Förderung der Integration in unseren Gesellschaften" erklärt den Austausch über gute Praktiken zu einem zentralen Element der Weiterentwicklung der Zusammenarbeit zum Thema Integration und setzt dabei vor allem auf die Vernetzung auf kommunaler Ebene unter Nutzung des Potentials der deutsch-französischen Partnerschaften. 

Der Bericht unterbreitet u.a. folgende Vorschläge:

- Nutzung der bestehenden Städtepartnerschaften als Plattform zum Best-Practice Austausch zu Themen der Integrationspolitik, der Aufnahme von Migranten und Städtebaupolitik

- Einrichtung eines Preises für die deutsch-französischen Partnerschaften, "bei denen es eine gelungene Zusammenarbeit im Bereich der Integration gibt"

- Partnerschaften von Ausschüssen und Integrationsbeiräten, "insbesondere im Rahmen von deutsch-französischen Städtepartnerschaften"

- Einrichtung von Jugendräten zwischen deutschen und französischen Kommunen oder Stadtteilen mit besonderem Entwicklungsbedarf

- Einführung eines "Label der Vielfalt für Verwaltungen und Gebietskörperschaften nach französischen Vorbild"

Der Bericht "Förderung der Integration in unseren Gesellschaften" ist hier abrufbar.


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