200 Teilnehmende bei Tagung „Kommunen sagen Ja zu Europa“

Viele neue Ideen und Möglichkeiten, Motivation, Inspiration und Zuversicht nahmen die mehr als 200 Teilnehmenden nach eigenem Bekunden mit aus der Online-Tagung „Kommunen sagen Ja zu Europa“, zu der die Deutsche Sektion des Rates der Gemeinden und Regionen Europas (RGRE) am 25. Februar 2020 gemeinsam mit weiteren Partnern eingeladen hatte.

Hauke Jagau, Regionspräsident der Region Hannover und RGRE-Vizepräsident, und die stellvertretende RGRE-Generalsekretärin, Lina Furch, betonten den Stellenwert des friedlichen Austauschs mit den europäischen Nachbarn und die Bedeutung der Solidarität in Europa gerade auch in Krisenzeiten. Die kommunalen Partnerschaften leisteten einen großen Beitrag dazu, dass Menschen miteinander im Kontakt blieben und Freundschaften bestehen blieben.

Bei der Vorstellung guter Beispiele, wie Austausch mit Partnerkommunen und Vernetzung in Europa auch in Zeiten der Corona-Pandemie gelingen kann, berichtete die Stadt Kamen von einer virtuellen Weihnachtsfeier mit den Stadtspitzen ihrer Partnerstädte. Die bayerische Landeshauptstadt München stellte ein Projekt zur kulturellen Teilhabe von Seniorinnen und Senioren in Zeiten der Corona-Krise vor und die Europastadt Bocholt präsentierte ein digitales europäisches Jugendcamp. Zudem wurden verschiedene EU-Förderprogramme vorgestellt. JUGEND für Europa präsentierte Erasmus+ JUGEND IN AKTION und das Europäische Solidaritätskorps. Die Nationale Agentur beim Bundesinstitut für Berufsbildung gab einen Einblick auf das neue Programm Erasmus+ Berufs- und Erwachsenenbildung sowie einen Input zum Europass-Portal. Die Kontaktstelle Europa für Bürgerinnen und Bürger stellte das neue Programm „Bürgerinnen und Bürger, Gleichstellung und Werte“ vor.