Chemnitz „Kulturhauptstadt Europas 2025“ in Deutschland

Chemnitz soll Deutschland als Europäische Kulturhauptstadt 2025 vertreten. Eine entsprechende Empfehlung verkündete die europäische Jury am 27. Oktober 2020. Die sächsische Stadt setzte sich damit im Finale gegen die Städte Hannover, Hildesheim, Magdeburg und Nürnberg durch. Bereits im Dezember 2019 waren die Mitbewerber Dresden, Gera und Zittau ausgeschieden.

Grundlage für die Jury-Entscheidung waren die eingereichten 100-seitigen Bewerbungsbücher sowie die wegen der Corona-Pandemie digital durchgeführten Stadtbesuche und finalen Präsentationen der Bewerberstädte. Unter dem Motto „C the unseen“ überzeugte die Stadt Chemnitz dabei mit seinem Blick auf Ungesehenes: auf die Ungesehenen der „stillen Mitte“, auf die ungesehene Stadt, die ungesehenen europäischen Nachbarn, die ungesehenen Orte und Biografien sowie die ungesehenen Talente in jedem Einzelnen.

Die offizielle Ernennung zur Europäischen Kulturhauptstadt 2025 erfolgt nun bis Jahresende durch die Kulturministerkonferenz im Benehmen mit der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, Staatsministerin Monika Grütters. Verantwortlich für die praktische Durchführung des nationalen Auswahlverfahrens ist die Kulturstiftung der Länder im Auftrag der Kultusministerkonferenz.

Jüngste Europäische Kulturhauptstadt aus Deutschland war Essen mit dem Ruhrgebiet im Jahr 2010. Davor trugen für Deutschland auch schon Weimar im Jahr 1999 und West-Berlin im Jahr 1988 den Titel der Europäischen Kulturhauptstadt.

Mehr Informationen: www.kulturstiftung.de/initiativen/kulturhauptstadt-europas-2025-2/