Europaweites Glockenläuten am 21. September 2019

Am Tag des Friedens 2018 läuteten erstmals europaweit Tausende von Glocken im Rahmen des Europäischen Kulturerbejahres. Mit einem europaweiten Glockenläuten soll am 21. September 2019 erneut ein grenzüberschreitendes Zeichen für Frieden gesetzt werden. Dafür sollen ab 18 Uhr wieder kirchliche und weltliche Glocken für 15 Minuten gleichzeitig ertönen. Die Präsidentin des Deutschen Nationalkomitees für Denkmalschutz (DNK), Brandenburgs Kulturministerin Dr. Martina Münch, ruft Einrichtungen und Institutionen in Deutschland zur Teilnahme auf.

Die Glocken in den Kirchen und Rathäusern, in den Glockenstühlen der Friedhöfe und Gedenkstätten stehen für eine uralte Kulturtradition – und das grenzüberschreitende Glockenläuten soll ein kraftvolles und hörbares Signal für die Botschaft des Friedens und die Bedeutung des gemeinsamen und verbindenden kulturellen Erbes in Europa sein. Die Identifikation mit dem gemeinsamen Kulturerbe ist für die Zukunft des Projekts Europa und für den Frieden entscheidend. Gesellschaftliche Veränderungen hin zu nachhaltigem Leben und Demokratie sind nur durch kulturellen Wandel, Rückbesinnung und Weiterentwicklung der kulturellen Werte möglich. Das kulturelle Erbe ist daher der Schlüssel zu gesellschaftlichen Transformationsprozessen und friedlichem Zusammenleben.

Das Projekt #createsoundscape erstellt unter https://createsoundscape.de/ eine interaktive klingende Karte der Glocken. Alle teilnehmenden Glockenbesitzer sind aufgerufen, sich dort einzutragen sowie Bilder und eine Audiodatei vom Klang hochzuladen. Bei einer aktiven Teilnahme am Glockenläuten bittet das DNK zudem um eine kurze Information an die E-Mail-Adresse ringingthebells(at)dnk.de.