Lina Furch neue stellvertretende RGRE-Generalsekretärin

Lina Furch ist neue stellvertretende Generalsekretärin der Deutschen Sektion des Rates der Gemeinden und Regionen Europas (RGRE).

Gewählt worden war die 37-jährige Juristin am 20. November 2018 auf der gemeinsamen Sitzung von Präsidium und Hauptausschuss in der bayerischen Landeshauptstadt München. Wie RGRE-Generalsekretär Helmut Dedy bei ihrer Wahl erklärte, habe sich Lina Furch unter mehr als 100 Bewerberinnen und Bewerbern durchgesetzt.

Lina Furch war zuletzt Europabeauftragte und stellvertretende Leiterin des Amtes für Internationales und globale Nachhaltigkeit der Bundesstadt Bonn. Dort war sie seit Februar 2014 für die Koordinierung der europapolitischen Arbeit sowie die kommunale Entwicklungszusammenarbeit zuständig.

Nach ihrem rechtswissenschaftlichen Studium in Bonn und Catania / Italien hatte sie ihr juristisches Referendariat unter anderem zur Staatsanwaltschaft Bonn, zum Landgericht Bonn sowie zur Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) nach Eschborn und Uganda und in das Büro der Vereinten Nationen zur Drogen- und Verbrechensbekämpfung nach Wien geführt. Nach dem Zweiten Juristischen Staatsexamen wurde Lina Furch zuerst als Selbstständige Gutachterin und dann als fest angestellte Fachberaterin im Themenfeld „Wasser und Klimawandel“ für die GIZ in Deutschland und Albanien tätig.

Ihre neue Funktion als stellvertretende Generalsekretärin der Deutschen Sektion des RGRE hat Lina Furch am 1. März 2019 angetreten. Sie folgt auf Andreas Listing. Der Leiter der Stabsstelle für EU-Angelegenheiten in der Region Hannover hatte nach dem Ausscheiden des stellvertretenden Generalsekretärs Christoph Köppchen im Sommer 2018 kommissarisch die Leitung der Geschäftsstelle der Deutschen Sektion des RGRE übernommen.