Fragen und Antworten zur Europäischen Impfstrategie

Seit in Deutschland kurz nach Weihnachten die Impfungen gegen das Corona-Virus begonnen haben, ist eine heftige Debatte entbrannt: Ist angesichts der hohen Zahl an Neuinfektionen das Tempo schnell genug? Reicht der Impfstoff? Warum wurde nicht viel mehr Impfstoff bestellt? In die Kritik geraten ist dabei auch die Impfstrategie der Europäischen Union. Die Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland versucht nun mit einem Informationsschreiben, Klarheit in die Faktenlage zu bringen.

Das Papier beantwortet folgende Fragen: Wie kam es zu den EU-Verträgen? Warum hat die EU nicht bei allen Herstellern noch viel mehr bestellt? Stimmt es, dass bei der Auswahl der Impfstoffe auch deshalb große Rücksicht auf Sanofi genommen wurde, weil es sich um einen französischen Anbieter handelt? Wurde deswegen weniger bei BioNTech bestellt? Warum wurde nicht mehr bei BioNTech bestellt? Warum macht es überhaupt Sinn, Impfstoffe nicht national zu bestellen, sondern im europäischen Verbund? Alle reden über bestellte oder nicht bestellte Impfdosen. Aber trifft das überhaupt den Kern des Problems? Was passiert jetzt? Wird die EU mehr bei BioNTech bestellen?

Brief der Vertretung der Europäischen Kommission zur Europäischen Impfstrategie

Internetseite der Europäischen Kommission zur Europäischen Impfstrategie: ec.europa.eu/info/live-work-travel-eu/coronavirus-response/safe-covid-19-vaccines-europeans_de