Kommunalpolitische Preise für Stadt Essen und Euroregion Pomerania

Für ihre vorbildlichen Maßnahmen zur Überwindung der Corona-Krise mit europäischen und außereuropäischen Partnern werden die Stadt Essen und die Euroregion Pomerania in diesem Jahr mit dem kommunalpolitischen Preis der Carl und Annelise Goerdeler Stiftung ausgezeichnet. Beide Erstplatzierte erhalten zudem jeweils 1.000 Euro. Die Preisverleihung soll Corona-bedingt im Sommer stattfinden.

Die Stadt Essen erhält den Preis für den Ausbau ihrer Gesundheitspartnerschaft mit dem Rettungsdienst der mongolischen Stadt Ulaanbaatar während der Corona-Pandemie sowie für eine gemeinsam mit der IHK für Essen und der EWG - Essener Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH organisierten Hilfsaktion für Chile. Zudem informierte die Stadt ihre Partner in virtuellen Schulungen über das von ihr selbst angewendete Konzept der dezentralen Probeentnahme von Covid-19-Tests.

Die deutsch-polnische Euroregion Pomerania wird für ihren Sonder-Call für kleine Projekte zum Thema „Bekämpfung der Pandemie und ihre Folgen in der Euroregion Pomerania“ ausgezeichnet. Dabei wurde der soziale Zusammenhalt innerhalb der Region etwa durch Theaterprojekte gestärkt. Gleichzeitig hat die Zusammenarbeit zum Beispiel im medizinischen Bereich erheblich zur Bewältigung der Pandemie beigetragen.

Daneben hat die Jury vier weitere Partnerschaften als herausragend bewertet: Frankfurt an der Oder mit ihrer Partnerstadt Słubice in Polen, die QuattroPole mit den Städten Metz, Saarbrücken, Trier und Luxemburg, die Gemeinde Nalbach mit ihrer Partnerkommune Assiè-Koumassi in Côte d'Ivoire sowie die Stadt Darmstadt mit ihrer Partnerstadt Brescia in Italien.

Der kommunalpolitischen Preis der Carl und Annelise Goerdeler Stiftung wird alle zwei Jahre in Erinnerung an das kommunalpolitische Wirken von Carl Goerdeler als Oberbürgermeister der Stadt Leipzig sowie an seine Widerstandstätigkeit gegen die NS-Herrschaft vergeben.