Start des Deutsch-Französischen Bürgerfonds

Der Deutsch-Französische Bürgerfonds ist gestartet. Er richtet sich vor allem an Vereine, Bürgerinitiativen und Städtepartnerschaften. Gefördert werden Projekte, die den Austausch zwischen Bürgerinnen und Bürgern aus Deutschland und Frankreich anregen, erneuern oder vertiefen. Schwerpunkte liegen dabei auf Themen wie Umweltschutz, intergenerationellem Dialog, Gesundheit, Kultur, Menschenrechten, Sport und Digitalisierung.

Aufgrund der aktuellen Corona-Pandemie liegt der Fokus vorerst auf Online-Begegnungen. So können sich Aktive in der deutsch-französischen Zusammenarbeit etwa bis zum 28. April 2020 mit einer Idee für ein Online-Dinner bewerben, bei dem bis zu acht Bürgerinnen und Bürger beider Länder über die Corona-Krise diskutieren oder gemeinsame Projekte für die Zeit danach schmieden. Sobald die Ausgangssperren aufgehoben sind und Normalität zurückgekehrt ist, soll der Deutsch-Französische Bürgerfonds die Menschen beider Länder dann auch physisch wieder zusammenbringen.

Der Bürgerfonds ist ein wichtiger Bestandteil des Vertrages über die deutsch-französische Zusammenarbeit und Integration, der im Januar 2019 in Aachen unterzeichnet wurde. Damit haben Deutschland und Frankreich ihre Zusammenarbeit 56 Jahre nach dem Elysée-Vertrag aus dem Jahr 1963 bekräftigt. Der Deutsch-Französische Bürgerfonds verfügt über ein Gesamtbudget von 2,4 Millionen Euro und wird zunächst durch das Deutsch-Französische Jugendwerk (DFJW) verwaltet.

Mehr Informationen zum Deutsch-Französischen Bürgerfonds: www.buergerfonds.eu