Weg frei für Konferenz über die Zukunft Europas

Der Weg für die Konferenz über die Zukunft Europas, die eigentlich im Mai des vergangenen Jahres starten sollte und wegen der Corona-Pandemie verschoben werden musste, ist nun frei: Der Präsident des Europäischen Parlaments, David Sassoli, Portugals Premierminister António Costa als Vorsitzender des Europäischen Rates und die Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, unterzeichneten am 10. März 2021 eine entsprechende Gemeinsame Erklärung.

Im Zentrum der Konferenz sollen die Bürgerinnen und Bürger sowie der Interessenträger stehen, die über interaktive mehrsprachige digitale Plattform ihre Ideen online einreichen sollen. Zudem soll es physische Veranstaltungen auf lokaler, regionaler und nationaler Ebene geben, die in Partnerschaft mit der Zivilgesellschaft und Interessenträgern auf allen Ebenen, mit nationalen und regionalen Parlamenten, dem Europäischen Ausschuss der Regionen, dem Europäischen Wirtschafts- und Sozialausschuss, den Sozialpartnern und der Wissenschaft ausgerichtet werden. Zu den möglichen Themen der Konferenz gehören Gesundheit, Klimawandel, soziale Gerechtigkeit, digitaler Wandel, die Rolle der EU in der Welt und Wege zur Stärkung der demokratischen Prozesse der EU.

Da die Konferenz bereits im Frühjahr 2022 Schlussfolgerungen vorlegen soll, ist damit zu rechnen, dass sie genau ein Jahr nach dem geplanten Auftakt im Mai dieses Jahres starten wird.

Gemeinsame Erklärung zur Konferenz über die Zukunft Europas (Englisch): https://ec.europa.eu/info/sites/info/files/en_-_joint_declaration_on_the_conference_on_the_future_of_europe.pdf