Zwei deutsche Kommunen im Finale um europäische Mobilitätspreise

Die Stadt Mönchengladbach und die Gemeinde Lilienthal stehen im Finale um die „EUROPEANMOBILITYWEEK Awards 2020“. Mit dem Wettbewerb zeichnet die Europäische Kommission jedes Jahr Kommunen aus, die sich mit der Teilnahme an der Europäischen Mobilitätswoche in besonderer Weise für das Thema nachhaltige Mobilität eingesetzt haben.

Mönchengladbach konkurriert mit der spanischen Stadt Granada und der bulgarischen Stadt Sofia um den Preis in der Kategorie der Gemeinden mit mehr als 100.000 Einwohnerinnen und Einwohnern. Die Jury lobte das breit gefächerte und umfassende Programm an Aktivitäten und Veranstaltungen für Menschen aller Altersgruppen und Fähigkeiten in der nordrhein-westfälischen Stadt. Beeindruckt waren sie auch vom starken bürgerschaftlichen Engagement, das die Aktivitäten untermauerte.

Lilienthal schaffte es neben Bruck an der Leitha in Österreich und Nea Moudania in Griechenland ins Finale des Preises für Gemeinden mit weniger als 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner. Die niedersächsische Gemeinde überzeugte ebenfalls durch ein reichhaltiges Programm an Veranstaltungen und Aktivitäten. Insbesondere der gemeinsam mit der Stadt Bremen organisierte autofreie Schultag, an dem 55 Schulen und mehr als 60.000 Schülerinnen und Schüler teilnahmen, beeindruckte die Jury.

An der Europäischen Mobilitätswoche, die jedes Jahr vom 16. bis 22. September stattfindet, hatten sich 2020 europaweit fast 3.000 Städte und Gemeinden beteiligt. Die Gewinner der „EUROPEANMOBILITYWEEK Awards 2020“ werden im Rahmen einer Online-Preisverleihung am 19. April 2021 bekanntgegeben.

Europäische Mobilitätswoche: https://mobilityweek.eu/home/