Rat der Gemeinden und Regionen Europas
 

Partnerschaftsgesuche aus Kamerun

Isangele

Der Bürgermeister der kamerunischen Gemeinde namens Isangele leitet an uns ein kommunales Partnerschaftsgesuch weiter. Die Gemeinde zählt ca. 30.000 Einwohner und liegt im Südwesten des Kameruns im Bezirk Ndian Division. Die typischen klimatischen Bedingungen der Gemeinde sind zwei Hauptsaisons: vom November bis Februar prägt die Trockenzeit das Klima von Isangele und vom März bis Oktober eine lange Regensaison. Die durchschnittlichen Lufttemperaturen liegen zwischen 25 und 35 Grad Celsius.

Der wichtigste Wirtschaftszweig von Isangele ist Landwirtschaft und insbesondere die Subsistenzwirtschaft, der Palmenanbau sowie die Moniok-Produktion. Isangele möchte gerne in Bereichen Bildung, Landwirtschaft sowie Tourismus kooperieren und ist bis jetzt noch keine kommunalen Partnerschaften eingegangen.

(September 2016)

Bafoussam II

Von der kamerunischen Kommune Bafoussam II erreichte uns eine kommunale Partnerschaftsanfrage, in der die Kommune Interesse am Aufbau einer Partnerschaft mit einer deutschen Kommune geäußert hat.

Die Kommune Bafoussam II liegt im Westen Kameruns und hat rund 150.000 Einwohner. Sie besteht aus 70 Dörfern, die sich aus den drei Gemeinschaften Bapi, Bandengund und Baleng zusammensetzen. Bafoussam II verfügt über vielfältige Ressourcen, unter anderem über Bodenschätze und fruchtbare Böden, die für Landwirtschaft und Viehzucht genutzt werden. Eine historische Verbindung zu Deutschland lässt sich auf die Kolonialgeschichte zurückführen.

Im Rahmen des Dezentralisierungsprozesses in Kamerun, in Zuge dessen der Staat die Zuständigkeit für Bildung, Gesundheit, Verwaltung etc. den Kommunen übertragen hat, welcher nun die Kommune vor neue Herausforderungen stellt, erhofft sich die Kommune einen Austausch mit deutschen Kommunen über die Erfahrungen in den Bereichen: Energieversorgung, Wasser, Energiesektor, sowie Entwicklung der lokalen Wirtschaft, Kommunikation, Bildung und Ausbildung und Infrastruktur.

Gesucht wird ein Partner aus einem Stadtrand- oder Landgebiet, mit Erfahrungen in den Bereichen Landwirtschaft, Tourismus und erneuerbare Energien. Gewünscht werden zudem Kenntnisse in der Entwicklung von Kleingewerbe und Minijobs, sowie in der Verwaltung natürlicher Ressourcen.

Kontakt: Alexander Wagner, ENGAGEMENT GLOBAL gGmbH, Telefon +49 228 20 717-455; alexander.wagner(at)engagement-global.de.

(17.09.2015)

Nwa

Vom Verband der Kamerunischen Städte und Gemeinden CVUC wurde an uns über den Deutschen Städte- und Gemeindebund ein Partnerschaftsgesuch übermittelt. Die in der kamerunischen Region Nordwest gelegene Gemeinde Nwa möchte eine Projektpartnerkooperation mit einer deutschen Kommune eingehen und schlägt hierzu die Handlungsfelder Straßenbau, erneuerbare Energieerzeugung und nachhaltiger Tourismus vor. 

Nwa ist eine aus 43 Dörfern bestehende Gebietskörperschaft mit rund 90 000 Einwohnern in einer durch Berge und Tiefebenen geprägten Landschaft. Die Wirtschaft besteht hauptsächlich aus landwirtschaftlicher Produktion sowohl für den lokalen als auch für den regionalen Markt. Nwa sucht eine deutsche Kommune als "technical Partner" (Gegenbegriff zum bloßen Geldgeber), um die vorhandenen Ressourcen gemeinsam zu nutzen und Kompetenzen auszutauschen. 

Zwischen Deutschland und seiner ehemaligen Kolonie Kamerun bestehen vielfältige Verbindungen insbesondere kultureller Art, was etwa darin zum Ausdruck kommt, dass neben den beiden Amtssprachen Französisch und Englisch an vielen Schulen Deutsch als erste Fremdsprache gelehrt wird.

Kommunen, die sich für eine Partnerschaft mit Nwa interessieren, erhalten weitere Informationen bei der Geschäftsstelle der Deutschen Sektion des Rates der Gemeinden und Regionen Europas, Gereonstr. 18-32, 50670 Köln, Tel: 0221/3771-315, Frau Dvorkina (E-Mail: lyudmyla.dvorkina(at)staedtetag.de).

(22.01.2015)

Dume

Von der Bürgermeisterin der kamerunischen Gemeinde Dume erreichte uns eine kommunale Partnerschaftsanfrage, in der Dume Interesse am Aufbau einer Partnerschaft mit einer deutschen Kommune geäußert hat.

Die Gemeinde Dume mit rund 25.000 Einwohnern liegt mitten im tropischen Regenwald im Osten Kameruns und besteht aus 25 Dörfern. Dume ist hauptsächlich landwirtschaftlich ausgeprägt. Eine besonders tiefe historische Verbindung der Gemeinde zu Deutschland geht auf die deutsche Kolonialgeschichte in Dume zurück. Aus diesem Grund zählen die Bauwerke aus der deutschen Kolonialzeit zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Gemeinde.

Vor diesem Hintergrund sollen die dortigen Bauwerke der deutschen Kolonialzeit restauriert werden und somit die Entwicklung der Gemeinde zu einem Tourismusstandort fördern. Die zukünftige deutsch-kamerunische Kooperation soll u.a. zum Schutz des Kolonialerbes beitragen. Hierfür sollten die wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Entwicklungsprojekte umgesetzt werden. Die Gemeinde wünscht sich außerdem einen Partner, der an der Zusammenarbeit in der Holzindustrie interessiert ist.

Kommunen, die sich für eine Partnerschaft mit Dume interessieren, erhalten weitere Informationen bei der Geschäftsstelle der Deutschen Sektion des Rates der Gemeinden und Regionen Europas, Gereonstr. 18-32, 50670 Köln, Tel: 0221/3771-315, Frau Dvorkina (E-Mail: lyudmyla.dvorkina(at)staedtetag.de).

(30.12.2014)

 
 
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