Rat der Gemeinden und Regionen Europas
 

Partnerschaftsgesuche aus Tansania

Serengeti

Die Gemeinde Serengeti möchte gerne eine kommunale Partnerschaft mit einer deutschen Gemeinde aufbauen. Serengeti befindet sich im Norden Tansanias, unweit des östlich gelegenen Victoriasees.

In der ostafrikanischen Kommune leben ca. 177.000 Menschen. Neben der Landessprache Swahili wird auch Englisch in den Schulen gelehrt. Die Landwirtschaft spielt für Bewohner des Bezirks Serengeti eine wichtige Rolle. Zahlreiche Bauwollpflanzen, Süßkartoffeln und Sonnenblumen findet man in der ostafrikanischen Kommune.

Serengeti ist im Ausland insbesondere durch seinen gleichnamigen Nationalpark sehr bekannt – der Serengeti Nationalparkt zählt mit seiner Fläche von 14.763 Quadratkilometern zu den größten Nationalparks der Erde und ist seit 1981 Teil des Weltnaturerbes der UNESCO. Der Nationalpark ist dank seiner Anzahl an dort lebenden Tieren und Vögeln besonders bei Touristen beliebt.

Serengeti unterhält noch keine kommunale Partnerschaften und möchte daher gerne mit einer deutschen Gemeinde kooperieren. Mögliche Themenschwerpunkte für eine kommunale Partnerschaft könnten im Gesundheits-, Bildungs- und Energiewesen liegen.

Kommunen, die sich für eine Partnerschaft mit Serengeti interessieren, erhalten weitere Informationen bei der Geschäftsstelle der Deutschen Sektion des Rates der Gemeinden und Regionen Europas, Tel: 0221/3771-315, Frau Nina Sehovic (E-Mail: nina.sehovic(at)staedtetag.de).

(Februar 2018)

Bagamoyo

Über die Servicestelle für Entwicklungsinitiativen "Engagement Global" erreichte uns das Gesuch aus dem Bezirk Bagamoyo in Tansania, der am Aufbau einer kommunalen Partnerschaft mit einer deutschen Gemeinde oder Stadt interessiert ist.

Bagamoyo (ca. 312 000 Einwohner) ist einer der sechs Bezirke in der Küstenregion Pwani und liegt 75 km nördlich von Dar es Salaam an der Westküste des Indischen Ozean gegenüber der Insel Sansibar. Bergamoyo verfügt über zwei ökologische Zonen: Küstenstreife, für die die Vegetationszone der Savanne charakteristisch ist, und dichte Bewaldung im Landesinnern. Rund 80% der Bevölkerung ist in der Landwirtschaft beschäftigt, wobei der Schwerpunkt auf dem Ackerbau, Viehzucht und Fischerei in den Küstengebieten liegt. Der Bezirk ist an ein Straßennetz angebunden und verfügt über die Infrastruktur wie die Telekommunikation, Banken und soziale Dienstleistungen. Darüber hinaus gibt es in Bagamoyo diverse touristische Anziehungspunkte wie z.B. Sadani Nationalpark oder das erste Deutsche Stadthaus (Boma) aus der deutschen Kolonialzeit, unterschiedliche touristische Hotels etc.

Die geplante kommunale Zusammenarbeit mit den deutschen Partnern soll sich auf folgende Bereiche konzentrieren: Kunst und Kultur, Tourismus, Bildung und Jugendliche, nachhaltige Entwicklung, kommunale und wirtschaftliche Entwicklung etc.

Kommunen, die sich für eine Partnerschaft mit Bagamoyo interessieren, erhalten weitere Auskünfte bei der Geschäftsstelle des Rates der Gemeinden und Regionen Europas, Frau Dvorkina, Telefon: 0221/ 3771-315, E-Mail: lyudmyla.dvorkina(at)staedtetag.de.

(12.03.2015)

Mpanda

Über die Hamburger Honorarkonsulin der Vereinigten Republik Tansania erreichte uns das Gesuch der Stadt Mpanda, die am Aufbau einer Partnerschaft mit einer Kommune in Deutschland interessiert ist.

Die Stadt (100 000 Einwohner) liegt im Westen des Landes und ist administratives Zentrum der Region Katavi. Haupterwerbszweig ist die Landwirtschaft; hierbei werden überwiegend Getreide (u.a. Sorghum, Hirse, Reis, Maniok) und Sonnenblumen angebaut. In der Region sind zudem Bodenschätze vorhanden, u.a. Gold und Halbedelsteine. Touristischer Anziehungspunkt ist der nahe gelegene Katavi-Nationalpark. Die Stadt ist an das Straßennetz angebunden, ebenso verkehren Eisenbahn- und Buslinien. Mpanda verfügt zudem über einen kleinen Flughafen. Seit 2000 ist Mpanda Zentrum einer neuen katholischen Diözese, seit 2010 befindet sich hier auch der Sitz einer anglikanischen Diözese.

Gewünschte Bereiche der Zusammenarbeit mit der künftigen Partnerstadt sind Wirtschaft, Tourismus, Kultur, Sport, Verkehr, Wohnungswesen und Kommunikation.

Die Honorarkonsulin steht gerne als Ansprechpartnerin zur Verfügung.

(26.11.2013)

Rungwe Distrikt

Über die deutsche Botschaft in Tansania wurde uns das Partnerschaftsgesuch des Bezirks Rungwe (Region Mbeya) übermittelt. Der Bezirk liegt in der Nähe des gleichnamigen Vulkans im Südosten Tansanias auf 1.500 Meter Höhe. Das Klima ist feucht und für die Landwirtschaft günstig. Auch touristisch bietet die Region zahlreiche Anziehungspunkte. Bezirkshauptstadt ist Tukuyu, die über eine Nationalstraße von Dar es Salaam aus erreichbar ist. Von einer Partnerschaft mit einer deutschen Kommune oder einem deutschen Landkreis verspricht sich der Bezirk Rungwe einen Austausch im sozialen und wirtschaftlichen Bereich.

(18.07.2013)

 
 
Startseite     Sitemap     Impressum     Datenschutz     Kontakt