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07.11.2016

RGRE trauert um Dr. Heinrich Hoffschulte

Der ehemalige RGRE-Präsident verstarb am 30. Oktober 2016

Die Deutsche Sektion des RGRE trauert um ihren ehemaligen Präsidenten Dr. Heinrich Hoffschulte, der am 30. Oktober 2016 im Alter von 75 Jahren verstorben ist. Hoffschulte war Präsident der Deutschen Sektion des RGRE von 1995 bis 1999 und Erster Vizepräsident von 1999 bis 2003. Im europäischen Dachverband des RGRE (CEMR) wurde Hoffschulte 1998 zum Ersten Vizepräsidenten gewählt und behielt diese Position bis 2004. Er war in dieser Zeit für eine Zeitraum von eineinhalb Jahren faktisch Präsident des größten europäischen Kommunalverbandes, da der damalige CEMR-Präsident Giscard d`Estaing sein Amt aufgrund seines Vorsitzes im Konvent zur Erarbeitung einer europäischen Verfassung ruhen ließ.

Der Präsident der Deutschen Sektion des RGRE, Landrat Georg Huber, würdigte Hoffschulte als einen leidenschaftlichen Europäer, dem die Kommunen viel zu verdanken haben. "Dank seiner Hartnäckigkeit in der Sache und seiner Begeisterung für die europäische Integration hat er es geschafft, dass das Thema ‚Europa‘ auf die Tagesordnung der Kommunen kam", so Huber. Hoffschulte blickte aber immer auch über den europäischen Tellerrand hinaus. Mit seiner Überzeugung, dass die kommunale Selbstverwaltung ein wirksames Mittel ist, um stabile Strukturen für eine globale nachhaltige Entwicklung zu erreichen, hat Hoffschulte schon früh formuliert, was inzwischen zum allgemeingültigen Kanon der entwicklungspolitischen Debatte gehört.

Die Deutsche Sektion des RGRE verliert mit Hoffschulte einen großen Impuls- und Ratgeber, der gerade jetzt, in einer Phase großer Unsicherheit über die weitere Entwicklung der Europäischen Union schmerzlich vermisst wird.


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