35 Jahre Weimarer Dreieck: Gemeinsam für Europas Zukunft

Im Jahr 2026 feiert das Weimarer Dreieck sein 35-jähriges Bestehen. Das trilaterale Format wurde am 29. August 1991 von Deutschland, Frankreich und Polen ins Leben gerufen. Die damaligen Außenminister Hans-Dietrich Genscher, Roland Dumas und Krzysztof Skubiszewski wollten damit den politischen Dialog stärken, die deutsch-polnische Aussöhnung unterstützen und gemeinsam Perspektiven für ein geeintes Europa entwickeln.
Seither hat sich das Weimarer Dreieck zu einem wichtigen Forum der Zusammenarbeit entwickelt. Neben europapolitischen und internationalen Fragen geht es heute unter anderem um Sicherheit, wirtschaftliche und gesellschaftliche Zusammenarbeit sowie Klima- und Umweltpolitik. Das Format verbindet dabei politische Abstimmung mit vielfältigen Kontakten zwischen Zivilgesellschaft, Kommunen, Wissenschaft, Kultur und Jugend.


Das Jubiläum fällt in eine Zeit großer Herausforderungen für Europa. Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine, Fragen der europäischen Sicherheit und die Zukunft der Europäischen Union machen die enge Zusammenarbeit zwischen Deutschland, Frankreich und Polen besonders relevant. Die drei Länder wollen das Weimarer Dreieck deshalb auch künftig nutzen, um gemeinsame europäische Impulse zu setzen und den Zusammenhalt der EU zu stärken.


Trilaterale Partnerschaften zwischen deutschen, französischen und polnischen Kommunen geben dem Weimarer Dreieck eine kommunale Komponente. 


Das Jubiläum wird auch in Weimar selbst begangen: Am 29. August 2026 ist dort eine Feier zum 35-jährigen Bestehen geplant. Damit kehrt das Format symbolisch an den Ort zurück, an dem es 1991 seinen Namen erhielt.