Die Freie Hansestadt Bremen verleiht alle zwei Jahre einen internationalen Solidaritätspreis für Demokratie und Menschenrechte, der mit 10.000 Euro dotiert ist. Mit dem Preis sollen zivilgesellschaftliche Initiativen, Dachverbände oder einzelne Personen ausgezeichnet werden, die in ihrem nationalen Kontext und/oder in der internationalen Zusammenarbeit mit ihrem Engagement für Demokratie, eine starke Zivilgesellschaft, Meinungs- und Pressefreiheit, gegen Hass und Hetze und Desinformation und für einen respektvollen Umgang miteinander ein Hoffnungszeichen für die Zukunft setzen.
Gesucht werden Akteure und Akteurinnen, vorrangig aus dem globalen Süden, die sich in ihrem lokalen Kontext in fragilen Demokratien und autokratisch regierten Staaten kreativ und innovativ gegen autoritären Nationalismus wenden und sich mit ihrem Engagement diesem entgegenstellen. Im Fokus des 20. Bremer Solidaritätspreises stehen positive Beispiele zur Förderung und Bewahrung von Demokratie und Rechtstaatlichkeit, Meinungs- und Pressefreiheit, Rechenschaftspflicht von Regierungen, einer starken Zivilgesellschaft und einer multilateralen Zusammenarbeit.
Nominierungen von Initiativen junger Menschen sind besonders willkommen. Partnerkommunen aus dem globalen Süden sind nicht förderfähig. Vorgeschlagen werden können beispielsweise Friedensinitiativen, indigene Gruppen oder Menschenrechtsaktivisten.
Vorschläge für mögliche Preisträgerinnen und Preisträger können bis zum 30. September 2026 eingereicht werden. Eigenbewerbungen sind nicht möglich.
Zum Online-Nominierungsformular gelangen Sie hier. Weitere Informationen: Bremer Solidaritätspreis - Senatskanzlei UNESCO-Welterbe Rathaus Bremen

