Festakt zu 30 Jahre Weimarer Dreieck

Mit einem Festakt in der Stadt Weimar ist am 29. August 2021 an die Gründung des Weimarer Dreiecks zwischen Deutschland, Frankreich und Polen vor 30 Jahren erinnert worden. Der Staatsminister für Europa im Auswärtigen Amt, Michael Roth die französische Botschafterin in Deutschland, Anne-Marie Descôtes und ihr polnischer Amtskollege, Andrzej Przyłębski, betonten die Bedeutung des trilateralen Austausches.

Das Dreieck war am 28. und 29. August 1991 bei einem Treffen der damaligen Außenminister Hans-Dietrich Genscher, Roland Dumas und Krzysztof Skubiszewski in Weimar gegründet worden. Ziel war es, die Politik der drei Länder besser abzustimmen und die europäische Integration zu stärken. So gibt es regelmäßige Treffen auf Ebene der Staats- und Regierungschefs, verschiedener Fachministerinnen und Fachminister sowie der Parlamente der drei Länder.

Besondere Resonanz erfährt das Weimarer Dreieck auch in der Zivilgesellschaft. Unzählige Projekte wurden auf regionaler und kommunaler Ebene initiiert und durchgeführt sowie trilaterale Partnerschaften zwischen Regionen und Kommunen geschlossen. Dabei haben nicht zuletzt auch Jugendprojekte und Schüleraustausche in den vergangenen drei Jahrzehnten zum Erfolg und zur Verbreitung der Idee des Weimarer Dreiecks beigetragen.